Ein Dubai Urlaub steht für Wolkenkratzer, Luxushotels und endlose Shopping-Malls. Zugleich bieten die Vereinigten Arabischen Emirate deutlich mehr als nur die bekannte Metropole. Die VAE bestehen insgesamt aus sieben Emiraten, von denen einige touristisch bereits fest etabliert sind, andere dagegen noch als echte Geheimtipps gelten. Wer Sonne, Strand und Wüstenabenteuer verbinden möchte, findet in der Region ein vielseitiges Reiseziel.

Beste Reisezeit
Als beste Reisezeit für die VAE gelten die Monate Februar bis April sowie Ende Oktober bis Mitte Dezember. In diesem Zeitraum liegen die Temperaturen bei angenehmen 25 bis 30°C. Von Mitte Mai bis Mitte September dagegen gilt der Sommer als absolute Nebensaison, denn tagsüber werden häufig Werte von deutlich über 40°C erreicht. Gerade in dieser heißen Zeit locken jedoch attraktive Sparangebote in Hotels und bei Flügen. Wer die Hitze verträgt und ohnehin viel Zeit in klimatisierten Malls oder am Pool verbringt, kann daher auch im Sommer günstig buchen.
Das Klima von Dubai in der Klimatabelle:

Urlaubsregionen – was passt zu wem
Dubai: Die bekannteste Stadt der Emirate überzeugt mit Wolkenkratzern, Shopping-Malls und Attraktionen wie dem Burj Khalifa. Allerdings gehört Dubai auch zu den teureren Zielen der Region.
Abu Dhabi: Die Hauptstadt der VAE punktet mit kulturellen Highlights wie der Scheich-Zayed-Moschee. Zudem gilt Abu Dhabi als etwas ruhiger und traditioneller als Dubai.
Ras al-Khaimah: Dieses Emirat hat sich in den letzten Jahren zur aufstrebenden Trend-Destination entwickelt. Die Hotelresorts sind im Vergleich zu Dubai und Abu Dhabi meist deutlich günstiger, oft inklusive All-Inclusive-Verpflegung.
Fudschaira: Am Golf von Oman gelegen, bietet dieses Emirat ruhigere Strände und eine bergige Landschaft – ein Kontrast zur Wüstenkulisse der übrigen Emirate.
Sharjah: Dieses Emirat gilt als kulturell konservativstes der Region, bekannt für zahlreiche Museen und eine gut erhaltene historische Altstadt – Alkohol wird hier allerdings nicht ausgeschenkt.
Ajman: Das kleinste Emirat der VAE liegt direkt zwischen Sharjah und Dubai. Es bietet einen ruhigen, bislang wenig touristisch erschlossenen Küstenabschnitt – ein echter Geheimtipp für alle, die abseits des Trubels übernachten möchten.
Umm al-Quwain: Noch beschaulicher als Ajman, mit flachen Lagunen und wenig Bebauung. Für klassischen Badeurlaub weniger geeignet, dafür interessant für Wassersport wie Jetski oder Kitesurfen abseits der Menschenmassen.
Dubai abseits des Luxus
Neben Burj Khalifa, Palm Jumeirah und Luxus-Malls lohnt sich auch ein Blick auf die ursprünglichere Seite der Stadt. Im Stadtteil Deira reihen sich traditionelle Souks aneinander: Der Gold Souk und der Gewürz-Souk vermitteln einen Eindruck vom Handelsleben, wie es in der Region schon vor dem Bauboom existierte. Die Fahrt über den Dubai Creek mit einem traditionellen Abra-Boot kostet nur wenige Dirham und bietet einen ruhigen Gegenpol zur Skyline.
Auch eine Wüstensafari gehört für viele Reisende zum Pflichtprogramm. Dabei lässt sich zwischen einer touristischen Variante mit Dünen-Buggys und Beduinencamp oder einer ruhigeren, naturnahen Tour wählen. Wer preisbewusst reisen möchte, findet zudem in Deira und Bur Dubai deutlich günstigere Restaurants und Unterkünfte als in den touristischen Vierteln rund um die Marina oder Downtown.
Flugdauer & Einreise
Nonstop-Flüge von Deutschland nach Dubai dauern etwa 6,5 Stunden. Mehrere Airlines wie Lufthansa und Emirates fliegen die Strecke täglich direkt an.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte kein Visum im Voraus. Bei Ankunft wird automatisch ein kostenloses Touristenvisum ausgestellt. Dieses erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen. Wichtig dabei: Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein, ein vorläufiger Reisepass oder Personalausweis wird nicht akzeptiert.
Landeswährung ist der VAE-Dirham (AED). Aktuell entspricht 1 Euro etwa 4,18 Dirham (Stand Juli 2026). Ein Geldwechsel direkt am Flughafen oder eine Barabhebung per Karte vor Ort gelten meist als günstiger als der Umtausch bereits in Deutschland.
Amtssprache ist Arabisch, im touristischen Alltag wird jedoch durchgängig Englisch gesprochen. Trinkgeld ist nicht verpflichtend, aber weit verbreitet: In Restaurants sind 10 bis 15 % der Rechnungssumme üblich, bei Taxifahrten wird meist auf den nächsten runden Betrag aufgerundet.
Günstig buchen / Spartipps
Wer die Sommermonate in Kauf nimmt, profitiert von deutlich niedrigeren Hotelpreisen als in der Hauptsaison. Zudem lohnt sich ein Preisvergleich zwischen Dubai und den Nachbar-Emiraten: Ras al-Khaimah, Ajman oder Umm al-Quwain bieten oft vergleichbare Hotelqualität zu spürbar niedrigeren Preisen als Dubai oder Abu Dhabi. Wer zusätzlich Unterkunft und Verpflegung abseits der Luxusviertel wählt, etwa in Deira oder Bur Dubai, senkt die Reisekosten weiter, ohne auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten verzichten zu müssen.
Wer die Reisekosten lieber in mehreren Schritten begleicht, statt den gesamten Betrag auf einmal zu zahlen, findet passende Optionen in unserem Ratgeber zum Urlaub auf Raten zahlen.
Häufige Fragen
Nonstop-Flüge von Deutschland nach Dubai dauern etwa 6,5 Stunden.
Nein, deutsche Staatsbürger erhalten bei der Einreise automatisch ein kostenloses Touristenvisum für bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen.
Mit dem VAE-Dirham (AED); Geldautomaten und Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.
Die Vereinigten Arabischen Emirate bestehen aus sieben Emiraten: Dubai, Abu Dhabi, Ras al-Khaimah, Fudschaira, Sharjah, Ajman und Umm al-Quwain.
Ja, Stadtteile wie Deira mit seinen traditionellen Souks und dem Dubai Creek bieten eine ursprünglichere und deutlich günstigere Alternative zu den touristischen Vierteln.
Die angenehmsten Temperaturen herrschen von Februar bis April sowie von Ende Oktober bis Mitte Dezember; der Sommer gilt wegen extremer Hitze als Nebensaison mit günstigen Preisen.
